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  • 3. Gewerbe- und Körperschaftssteuer gerecht verteilen



3. Gewerbe- und Körperschaftssteuer gerecht verteilen


Die deutsche Wiedervereinigung liegt mittlerweile fast 27 Jahre zurück. Demzufolge laufen die mit der Deutschen Einheit im Zusammenhang stehenden Sonderregelungen perspektivisch aus. Nach geltender Rechtslage soll dazu u.a. ab 2020 der für die Gemeinden der alten Länder erhöhte Landesvervielfältiger bei der Gewerbesteuerumlage um 29 Prozentpunkte gesenkt werden.

Wir fordern vom Bund, an der Absenkung des Landesvervielfältigers für die alten Länder bei der Gewerbesteuerumlage festzuhalten. Die seinerzeitigen Zusagen sind einzuhalten.

Außerdem werden bislang die Standorte von Unternehmenszentralen mit ihren hohen Manager- und Verwaltungsgehältern bei der Verteilung der Gewerbesteuer und der Körperschaftsteuer dadurch bevorzugt, dass das Aufkommen an diesen Steuern nach Arbeitslöhnen verteilt wird.

Wir fordern vom Bund, dafür Sorge zu tragen, dass bei mehreren Betriebsstätten von Unternehmen die Gewerbesteuer und die Körperschaftsteuer dorthin fließen, wo die Wertschöpfung stattfindet. Dazu ist eine Verteilung nach Arbeitskräften notwendig.
  • Veranstaltungshinweise
    • 24.10.2018


      Pressespiegel und andere rechtliche Fragestellungen aus der kommunalen Pressearbeit
       
    • 26.10.2018


      Klimaschutz fördert ländliche Entwicklung! Gute Ansätze für das Klimaschutzmanagement
       
    • 6.11.2018


      Start der Gemeinschaftsinitiative "1.000 Schulen für unsere Welt"
       
    • 7.11.2018 und weitere Termine


      Demografiewerkstatt Kommunen
       
    • 8.11.2018


      Digitalisierung - die elektronische Rechnung kommt