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Wirtschaftsfoerderung

Deutschland ist nicht nur in seiner Siedlungs-, sondern auch in seiner Wirtschaftsstruktur dezentral aufgestellt. Statt eines großen wirtschaftlichen Kerns gibt es eine Vielzahl größerer, mittlerer und kleinerer wirtschaftlicher Zentren in der Fläche, auch im ländlichen Raum. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands beruht vor allem auf der konstanten und stabilen Wirtschaftskraft der kleinen und mittleren Unternehmen, die 99,3 % der deutschen Unternehmen ausmachen und auch und gerade in der Fläche angesiedelt sind. Aus ihrer gewachsenen, dezentral verwurzelten Wirtschaftsstruktur resultiert ein hohes Maß an ökonomischer Stabilität.

Daueraufgabe der kommunalen Wirtschaftsförderer in Landkreisen und Gemeinden ist es in diesem Zusammenhang, von öffentlicher Seite beste Bedingungen zu schaffen, die es Unternehmen ermöglicht, zum Wohl des jeweiligen Gebiets zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu sichern. Im Vordergrund steht dabei die Bestandssicherung und -erweiterung. Dass die Aufgaben der kommunalen Wirtschaftsförderer dabei ständig komplexer und schwieriger werden, liegt nicht nur an voranschreitender Globalisierung, absehbarem Fachkräftemangel oder sich zuspitzendem Innovationswettbewerb; mehr und mehr gehen die Landkreise gerade vor dem Hintergrund demografischer Veränderungen und wachsendem Standortwettbewerb dazu über, Entwicklungen in ihrem Gebiet umfassender zu betrachten. Dazu gehört neben klassischen Betätigungen der Wirtschaftsförderer wie der Bereitstellung von Gewerbeflächen auch, übergreifend zu agieren und beispielsweise Fragen der Attraktivität eines Standortes (Kinderbetreuungssituation, Wohnumfeld, Schulstruktur, kulturelle und soziale Infrastruktur etc.) i.S.e. – technisch oder untechnisch zu verstehenden – Regionalmanagements mit in den Blick zu nehmen sowie bestenfalls in einer Hand konzeptionell zu vereinen.


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