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DL 12 2018Ausgabe 12 auf einen Blick

Die Titelseite der diesjährigen Dezember-Ausgabe unserer Zeitschrift bildet den dauerhaften Steuerungswillen des Bundes über den goldenen Zügel auf ureigene Aufgaben und Gestaltungsfelder der Länder und Kommunen ab und weist damit den Weg zu etlichen aktuellen Gesetzesvorhaben mit kommunalrelevanten Fragestellungen wie die Verfassungsänderungen im Bildungsbereich sowie im sozialen Wohnungsbau, die Verfassungsänderung des Art. 91a GG bezogen auf die ländliche Entwicklung und die Fortsetzung der Integrationskostenfinanzierung, die in diesem Heft ausführlich auf S. 777 – 778, 779 – 785 sowie 797 - 801 von DLT-Hauptgeschäftsführer Henneke behandelt werden.

Mit dem Motto der Rubrik DL-Titel „Kulturelle Bildung" steht ein Thema im Mittelpunkt, das neben der Förderung von Kinder- und Jugendarbeit wohl die zentrale freiwillige Selbstaufgabe ist. In dieser Ausgabe unserer Zeitschrift befassen sich die Autoren daher mit den vielen Formen der Unterstützung und Förderung kultureller Bildung, die in den unterschiedlichen Landkreisen bestehen:

Im Mittelpunkt der kulturellen Bildung stehen zum einen Institutionen mit einer langen Tradition. Hierzu zählen u.a. die Volkshochschulen. Wie kulturelle Bildung in bestehenden Institutionen neu ausgerichtet und gestärkt werden kann, zeigt das Förderprojekt TRAFO der Kulturstiftung des Bundes in ausgewählten Landkreisen. Hierfür stehen in den Jahren 2016 bis 2024 24 Mio. € bereit. Weitere Partner in Sachen kultureller Bildung in Landkreisen sind Vereine, Schulen und Initiativen im privaten Sektor. Ebenso Kreisbibliotheken, Fahrbüchereien, Kreismuseen oder Theaterspielstätten leisten einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Bildung, die eine starke gesellschaftliche Bindungswirkung hat.

Die Vielfalt macht deutlich, dass es zwar durchaus vergleichbare Grundstrukturen in den Landkreisen Deutschlands gibt, aber die konkreten Angebote, die Schwerpunkte und die Organisationsformen sind je nach Adressaten in der Bevölkerung unterschiedlich. Sie unterscheiden sich auch nach historischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.


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