Im Mittelpunkt der letzten Ausgabe des Jahrgangs 2025 unserer Zeitschrift steht zum einen das Titelthema „Kreispartnerschaften“ und zum anderen in der Rubrik Politik ein Teil der Berichterstattung anlässlich der offiziellen Verabschiedung unseres langjährigen Geschäftsführenden Präsidialmitglieds Prof. Dr. Hans-Günter Henneke.
Der DLT hat am 26.11.2025 mit einer gelungenen Festveranstaltung in Berlin Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, der zum 31.12.2025 in den Ruhestand tritt, im Beisein des DLT-Präsidiums, von Weggefährten aus Politik, Wissenschaft, Medien und der kommunalen Familie verabschiedet. Nach 24 Jahren an der Verbandsspitze und seit 1993 im Dienst des kommunalen Spitzenverbandes endet damit eine außergewöhnliche Zeit. Hennekes Wirken wurde u.a. mit der Herausgabe des Bandes 160 der DLT-Schriftenreihe mit dem Titel „Hans-Günter Henneke von 1993 bis 2015 im Dienst des DLT“ gewürdigt. Eine Auswahl der in diesem Band abgedruckten Beiträge ist ebenso Bestandteil unserer Dezember-Ausgabe wie der Bericht über das diesjährige Hauptstadtgespräch der Freiherr vom Stein-Gesellschaft, das am Vorabend der Verabschiedung unter dem Motto „Kommunale Selbstverwaltung zwischen Wiedervereinigung und digitalisiertem Bundesstaat“ stattfand.
Berichte zu zahlreichen Kreispartnerschaften – auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene – stehen im Fokus unseres Titelthemas in Heft 12. Allein in Deutschland bestehen heute über 5.000 kommunale Partnerschaften, viele davon in ganz Europa und weit darüber hinaus. Die Netzwerke sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie entwicklungs-, außen- und innenpolitische Strategien durch kommunale Initiativen ergänzt werden können. Mit Berichten zu Städte- und Kreispartnerschaften mit dem Vereinigten Königreich, der Global Gateway-Initiative auf europäischer Ebene, der Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ im Globalen Süden, Partnerschaften mit polnischen Landkreisen, mit der Ukraine oder im Rahmen des Weimarer Dreiecks, aber auch innerhalb Deutschlands wie zwischen dem Neckar-Odenwald-Kreis und dem Landkreis Görlitz – ist der Bogen weit gespannt.