Der Deutsche Landkreistag hat sich gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland für einen attraktiven ÖPNV ausgesprochen. Präsident Landrat Reinhard Sager sagte vor dem Hintergrund, dass vereinzelt Forderungen nach einer zeitlichen Verlängerung des 9 Euro-Tickets erhoben werden: „Nötig sind ein deutlicher Ausbau des Angebots und eine Verbesserung des Taktes. Das erreichen wir nicht durch Fortschreibung des 9 Euro-Tickets."

Allein die coronabedingten Einnahmeverluste und der bestehende Investitionsstau würden die Verkehrsverbünde und damit die Landkreise und Städte stark belasten. „Für Verbesserungen des Taktes oder den Ausbau von Angeboten fehlt daher die finanzielle Kraft, mit massiv rabattierten Tickets werden die Finanzierungsgrundlagen noch weiter geschwächt. Das wird bei der Diskussion um das vergünstigte Ticket gern vergessen. Insofern gefährdet es unsere eigentlichen Ziele und ist auf Dauer schlichtweg unbezahlbar", sagte er.

„Wir brauchen eine stabile ÖPNV-Finanzierung und eine deutliche Erhöhung der ÖPNV-Mittel, die die großen Sanierungs- und Ausbaubedarfe auf Straße und Schiene und die massiv gestiegenen Bau-, Personal- und Energiekosten berücksichtigt. Wir dürfen das Geld nicht verschleudern, sondern müssen es klug in die Zukunft investieren. Eine Antwort auf diese Frage muss der angekündigte Mobilitätspakt geben. Und dazu zählt eben auch, dass gute Leistung für die Bevölkerung einen Preis haben muss.“

 

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