Die vom Bundestag beschlossene Änderung des Steuerberatungsgesetzes heute im Bundesrat keine Mehrheit. Damit ist auch die darin enthaltene Entlastungsprämie für Beschäftigte in Höhe von 1.000 € vorerst gestoppt. Die Ablehnung durch die Länder kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages Dr. Kay Ruge wie folgt:
„Wir begrüßen die Entscheidung der Länder, der Entlastungsprämie nicht zuzustimmen, ausdrücklich. So sehr wir den Arbeitnehmern eine finanzielle Entlastung gönnen, so falsch ist dieser Weg. Hier sollten einseitig Lasten auf Handwerksbetriebe, Unternehmen vor Ort und auf die Landkreise, Städte und Gemeinden verlagert werden. Und das angesichts fehlender wirtschaftlicher Entwicklung und riesiger Defizite bei den Kommunen. Wenn der Bund die besonders von den hohen Diesel- und Benzinpreisen Betroffenen entlasten möchte, sollte er bessere Wege finden. Auch sind die Zeiten vorbei, in der der Staat an der Überzeugung festhalten sollte, alle möglichen Belastungen von Bürgern fernhalten zu können.“