Der Deutsche Landkreistag hat darauf hingewiesen, dass für den Bereich der Landkreise, d.h. für 57 % der deutschen Bevölkerung, der Ausbau der Krippenbetreuung gut voran geht. Präsident Landrat Hans Jörg Duppré sagte, wenn es zum 1.8.2013 darum gehe, den unter dreijährigen Kindern

per Rechtsanspruch einen Krippenplatz zur Verfügung zu stellen, „können die Eltern unbesorgt sein. In sieben von zehn deutschen Landkreisen werden für alle Kinder Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, in den übrigen drei gelingt dies fast vollständig.“ Laut einer aktuellen Umfrage bei den Landkreisen würden von den in den Landkreisen notwendigen 356.000 Plätzen ca. 344.300 Plätze vorhanden sein und lediglich 11.700 fehlen. Insofern seien bezogen auf die Landkreise diese Zahlen auch aktueller als etwa Elternbefragungen, die mitunter bereits ein Jahr alt seien.

86 % der für die U3-Betreuung zuständigen Landkreise haben sich an der Umfrage des Deutschen Landkreistages beteiligt und bestätigten einen guten Stand beim Ausbau der Betreuungsangebote für unter dreijährige Kinder. Die Landkreise sind als örtliche Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe für 47 Mio. Einwohner, also etwa 57 % der Gesamtbevölkerung zuständig.

Obgleich sich die Situation in den kreisfreien Städten, vor allem in Großstädten und Stadtstaaten, teilweise anders darstellt, ist die Botschaft für die Landkreise eine eindeutig positive. „In den einzelnen Bundesländern liegen die Erfüllungsquoten durchschnittlich weit über 90 %. Selbstverständlich versuchen die Landkreise, die noch verbleibenden geringen Lücken zu schließen“, so der DLT-Präsident.

Vielerorts würde außerdem auf Übergangslösungen zurückgegriffen werden, um eine möglichst flächendeckende Bedarfserfüllung ab August zu erreichen. Dabei ginge es um die Gestaltung eines anspruchsvollen Übergangs mit dem Ziel, allen interessierten Eltern für ihre Kinder eine Betreuungsmöglichkeit zu bieten. Hierzu könnten beispielsweise Gruppen für eine Übergangszeit um ein oder zwei Kinder vergrößert werden. Eine andere Möglichkeit seien altersgemischte Gruppen.

Weitere Informationen zum Thema sowie Grafiken zur Umfrage finden Sie im Themenschwerpunkt Krippenausbau.

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